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BABYLON Metropolis Studies

Ursula Opitz Verlag


Neuerscheinungen

Weltstädte (2. Auflage 2009)

Von der Norm zur Laune

Ronald Daus

Das Forschungsprojekt "Weltstädte" an der Freien Universität Berlin konzentriert sich auf drei repräsentative Aspekte des Weltstädtischen. Im ersten Band treten die klassischen Weltstädte und ihre Diversifikationen auf. Der zweite Band repräsentiert die atypischen Weltstädte an drei Aufsteigern. Im dritten Band werden "Weltstadtinszenierungen" anhand monomanischer Berichte aus Berlin, Paris, Mexiko-Stadt und Schanghai erörtert.

Die "Weltstadt", ein urdeutscher Begriff, macht Welt-Karriere. Er sucht sich neue Zuständigkeiten in Außereuropa. Seine Wanderung begann von den klassischen Weltstädten wie Paris, Berlin, London und Moskau über Aufsteiger wie New York, San Francisco, Rio de Janeiro, Schanghai und Bombay zu den kosmopolitischen Sonderformen wie Tijuana, Cancún und Dubai.

Zielgruppe: Urbanisten, vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Orientalisten, Romanisten, Soziologen, Ethnologen, Politologen, Politikberater, interessierte Laien
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Picture: Weltstädte (2. Auflage 2009)

Atypische Weltstädte (2. Auflage 2009)

Die Verlagerung des Vergnügens ins Exotische: Tijuana, Cancún, Dubai

Ronald Daus

Der 2. Band der "Weltstädte"-Studie widmet sich den "atypischen Weltstädten". Es hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Typus von Weltstädten herausgebildet, die eine globale Bedeutung errungen haben, ohne sich dem früheren Anspruch zu unterwerfen, restlos alle Bedürfnisse ihrer Bewohner zu befriedigen. Sie spezialisierten sich auf eine perfekte Weise und boten dann jeweils etwas ganz Besonderes. Daraufhin strömten von überall Millionen Menschen zu ihnen, sowohl saisonal als auch für immer.

Zielgruppe: Urbanisten, vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Romanisten, Orientalisten, Soziologen, Ethnologen, Politologen, Politikberater, interessierte Laien

Weitere Publikationen von Ronald Daus im "Verlagsprogramm", in der "Großstädte-Reihe" und "Kolonialismus-Reihe".
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Picture: Atypische Weltstädte (2. Auflage 2009)

Die modernen Barbaren im Westen Chinas (2. Auflage 2010)

Der neue Lebensstil in den Städten Yünnans, Tibets, Sinkiangs und entlang der Seidenstraße

Ursula Daus

  • "Ein wunderschönes Buch", Jan Buruma, März 2010 (New York Review of Books)
  • Ausgewählt zur Sonderschau "Books on China" des Ehrengastes China bei der Frankfurter Buchmesse 2009
  • Empfohlen zur 2. Auflage von dem bekannten deutschen Sinologen, Prof. Dr. W. Kubin, Universität Bonn, 2009
  • Empfohlen in GEOSpecial "Seidenstrasse", 2007

    Eine notwendige Lektüre zum Verständnis der
  • blutigen Unruhen in Xinjiang (Sinkiang) im Juli 2009
  • dem Aufstand der Mönche in Tibet und im Gansu-Korridor im Frühjahr 2008

    Wer heute eine Reise in den "wilden Westen" Chinas plant, sieht sich mit ähnlichen Verhältnissen konfrontiert wie sie bis Mitte des 20. Jahrhunderts Alltag waren. Ihr Ausgang ist alles in allem ungewiß. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat dort zwar die Aufholjagd der Modernisierung begonnen. Dennoch ist es den dominierenden Han-Chinesen nicht gelungen, die einst als Barbaren bezeichneten Völker tatsächlich in das von der herrschenden kommunistischen Partei vorgegebene Lebenskonzept einzubinden.

    Die vorliegende Untersuchung konzentriert sich auf die äußeren und inneren Veränderungen der Lebensweise unter den von den Chinesen einst als "Barbaren" diffamierten sogenannten Minderheitenvölkern im Westen Chinas, in Yünnan, Tibet, Qinghai, Gansu, Sinkiang und entlang der Seidenstraße.
    Der Alltag im modernen China gestaltet sich in der Osthälfte des Reiches "auf Weltniveau". Doch seit Millionen von Han-Chinesen zwischen Lhasa und Urumtschi angesiedelt wurden, erreichen nun auch die "Wohltaten" des Ostens den Westen. Hinter den oftmals nur einen einzigen Straßenzug breiten Glitzerfassaden findet sich noch immer das historisch gewachsene Sammelsurium einheimischer Lebensarten, was vom starken Überlebenswillen der ehemaligen Barbarenvölker an den Rändern des chinesischen Reiches auch im 21. Jahrhundert zeugt.

    Zielgruppe: Sinologen, Tibetologen, vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Soziologen, Ethnologen, Anthropologen, Archäologen, Tourismusexperten, Politologen, Politikberater und Leserinnen und Leser, die schon immer von einer Reise in die Regionen der "modernen Barbaren im Westen Chinas" träumten.

    Weitere Publikationen von Ursula Daus im "Verlagsprogramm", in der "Großstädte-Reihe" und der "Kolonialismus-Reihe".
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    Picture: Die modernen Barbaren im Westen Chinas  (2. Auflage 2010)

    Weltstadtinszenierungen

    Monomanische Berichte aus Berlin, Paris, Mexiko-Stadt und Schanghai

    Ronald Daus

    Dies ist der 3. Band des "Weltstädte"-Projekts, das vom Autor an der Freien Universität am Institut für Romanische Philologie durchgeführt wird. Der 1. Band "Weltstädte. Von der Norm zur Laune" erschien im Juni 2006; der 2. Band "Atypische Weltstädte. Die Verlagerung des Vergnügens ins Exotische: Tijuana, Cancún, Dubai" im Juni 2007.

    Es reicht nicht, nach allen gängigen Kriterien eine Weltstadt zu sein. Man muß sich auch überzeugend allen anderen Menschen, Städtern und Nicht-Städtern, als ein einzigartiges unverwechselbares Energiezentrum präsentieren. Um die Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert sorgten dafür Literaten, Künstler, Architekten und manchmal auch Politiker und andere Repräsentanten des ultra-urbanen Showbusiness in der Regel dadurch, daß sie sich in der größtmöglichen Öffentlichkeit als äußerst originelle Einzelpersonen definierten. Jede Metropole brauchte ihre Typen, hatte ihr Lebensrezept und verführte so den Rest der Welt.

    Zielgruppe: Vergleichende Kulturwissenschaftler, vergleichende Literaturwissenschaftler, Geographen, Urbanisten, Architekten Soziologen, Politologen, Politikberater.

    Weitere Publikationen von Ronald Daus im "Verlagsprogramm", in der "Großstädte-Reihe" und der "Kolonialismus-Reihe".
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    Picture: Weltstadtinszenierungen

    KOSMOPOLIS - Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin 20/2010

    Anonymus/Anonyma

    Ronald Daus, Ursula Daus, Herta Müller, Antonius Moonen, Olga Sawadowskaja

    In der Ära der Hypervisibilität des Individuums im Internet und der von Politikern und Technokraten vorangetriebenen absoluten Transparenz des Einzelnen scheint es an der Zeit, endlich einmal wieder das hohe Lied der Anonymität zu singen.

    Meisterwerke von "Anonymus" oder "Anonyma" zierten über Jahrhunderte Stundenbücher, Klostermauern, Palastwände und Bücher in Bibliotheken.

    Das Anonyme unserer Zeit brachte und bringt weniger Kunstvolles, manchmal sogar Erschreckendes hervor. So jedenfalls bringt es die Literaturnobelpreisträgerin 2009, Herta Müller zum Ausdruck. Auch die erzwungene Anonymität von Künstlern und Intelektuellen unter Stalin oder gar der Raub ihres Werkes und ihres Lebens fallen unter diese Rubrik.
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